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  Österreichische Akademie der Wissenschaften
Newsletter Jänner 2020
 
 
 
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Wien, 16. Jänner 2020
„Wir sind nie demokratisch gewesen“
In der Theorie sichern Demokratien allen Bürger/innen die gleichen Möglichkeiten zu ihr gesellschaftliches Leben zu gestalten. In der Praxis aber erschweren dies vor allem sozioökonomische Hürden. Der Soziologe Stephan Lessenich regt bei einer Gender & Diversity Lecture an der ÖAW an, Demokratien auf Schwachstellen wie diese zu prüfen.
   
 
 
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Wien, 13. Jänner 2020
Hofhaltung unter Kurfürst Karl Theodor
Die Erweiterung des Herrschaftsbereichs des Pfälzer Kurfürsten Karl Theodor hatte zur Folge, dass der Hof in der neuen Residenzstadt München neu organisiert werden musste. Die Integrationsprozesse zum kombinierten pfalzbayerischen Hof zeichnet die Historikerin Anja Lochbrunner bei einem Vortrag an der ÖAW nach.
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Klagenfurt, 21. Jänner 2020
Die Aufklärung und ihr ambivalentes Erbe
Utopien, die von der Aufklärung bis heute Veränderungsprozesse angestoßen haben, stehen im Fokus einer neuen Vortragsreihe von ÖAW und Universität Klagenfurt. Beim ersten Termin in Klagenfurt nimmt die Historikerin Barbara Stollberg-Rilinger utopische Erwartungen der Aufklärung in den Blick.
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Wien, 21. Jänner 2020
Rethinking Academia - Die Zukunft der Forschungsförderung
Physiker/innen von ÖAW und Universität Wien laden ein, bei einem Workshop mit Expert/innen das aktuelle System der Forschungsförderung in Frage zu stellen und moderne Wege zu diskutieren, wie Wissen und Innovation fair und effizient gefördert werden können.
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Wien, 21. Jänner 2020
Für den Aufstand motiviert
Am 25. Mai 1821 begann der Aufstand der Griechen gegen die osmanische Herrschaft auf der Peloponnes. Die Historikerin Anna Vlachopoulou geht in einem Vortrag an der ÖAW den Motivationen nach, die die Menschen bewogen, für die Unabhängigkeit alles aufs Spiel zu setzen.
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Wien, 21. Jänner 2020
Jüdische Soldaten gegen Napoleon
Der Historiker Ilya Berkovich erforscht die Erfahrungen jüdischer Soldaten in der Habsburgermonarchie im 18. Jahrhundert und nimmt damit einen bislang wenig beachteten Aspekt der multiethnisch und multikonfessionell zusammengesetzten Armee der Monarchie in den Blick.
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Wien, 21. Jänner 2020
Proteomik und Massenspektrometrie in der Archäologie
Katharina Rebay-Salisbury, Archäologin an der ÖAW, und Lukas Janker, Chemiker an der Universität Wien, präsentieren in der Reihe „Neue Bioarchäologische Forschungen“, wie prähistorischer Zahnschmelz mit seinen Eiweißbestandteilen dank moderner Massenspektrometrie Auskunft über Lebensumstände und Todesursachen gibt.
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© ÖNB Cod. hist. gr. 1, f 49v.
 
 
Wien, 24. Jänner 2020
Verse als transkulturelles Medium des Mittelalters
Ein Workshop des Instituts für Mittelalterforschung der ÖAW nimmt die vielen Funktionen von Gedichten im vielsprachigen Raum des östlichen Mittelmeeres vergleichend in den Blick.
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Wien, 24. Jänner 2020
Barocke Rarität erklingt bei den „Resonanzen“
Dank der Editionsarbeit von Musikforscher/innen der ÖAW kann das Oratorium „Gesù Cristo negato da Pietro“ von Johann Joseph Fux beim Alte-Musik-Festival „Resonanzen“ aufgeführt werden. In Zukunft stehen die Aufführungsmaterialien in der Praxis-Serie „Fux concertato“ online zur Verfügung.
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© KHM Wien
 
 
Wien, 29. Jänner 2020
Recht und Religion
Eine vierteilige Veranstaltungsreihe an der ÖAW nimmt das von der Antike bis zum Mittelalter dokumentierte Recht in den Blick und diskutiert es aus den Perspektiven der Normensetzung, der praktischen Umsetzung, der Religion und der Ethnizität.
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Wien, 30. Jänner 2020
Albanische Narrative
Welche Bilder entstanden bei den Europäer/innen der Neuzeit, wenn sie an Albanien dachten, und wie haben sich diese Bilder verfestigt? Die Literaturwissenschaftlerin Olimpia Gargano ging Fragen wie diesen beim vergleichenden Studium literarischer Quellen nach und präsentiert ihre Forschungsergebnisse bei einem Vortrag an der ÖAW.
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Wien, noch bis 2. Februar 2020
Schulgespräche - Junge Muslim/innen in Wien
Eine Ausstellung im Volkskundemuseum Wien thematisiert die Vielfalt der Lebenswelten und kulturellen Praktiken von Schüler/innen an Wiener Schulen. Sie basiert auf einem partizipativen Forschungsprojekt an der ÖAW, dessen Kern Interviews zwischen muslimischen und nichtmuslimischen Mädchen und Burschen sind.
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DEMNÄCHST IN WIEN
 
 
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Wien, 25. Jänner 2020
6. Wiener Ball der Wissenschaften
Im Wiener Rathaus findet auch im Jänner 2020 wieder der Ball der Wissenschaften unter Beteiligung der gesamten Wiener Forschungs- und Hochschullandschaft statt.
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CALLS & DEADLINES
 
 
© Harald Ritsch
 
 
Calls der Quantenforschung
Im Erwin Schrödinger Center for Quantum Science & Technology (ESQ) kooperiert die österreichische Quantenforschung, um incoming Postdocs im Postdoc Fellowhip Program zu fördern. Darüber hinaus ermöglicht es das ESQ Discovery Programme, hoch-innovative Forschungsideen innerhalb der ESQ-Gruppen im Vorfeld der etablierten Förderschienen zu testen. Die beiden Calls sind bis 31. Jänner 2020 geöffnet.
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© ÖAW
 
 
Stipendien für junge Wissenschaftler/innen
Erstmals werden an der ÖAW Prae-Doc-Stipendien aus dem Dimitrov-Legat ausgeschrieben. Der Call ist bis 15. Februar 2020 geöffnet.

Die Einreichfristen für das ROM- sowie für das L'ORÉAL-Stipendium laufen bis 1. März 2020.
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NEUES AUS DEM VERLAG DER ÖAW
 
 
© Verlag der ÖAW
 
 
Von den Katakomben in Rom bis zur Nekropole in Chersonesos auf der Krim
Der aktuelle Band der „Mitteilungen zur Christlichen Archäologie“ widmet sich  christlichen Zeugnissen in Katakomben Roms und Maltas sowie – in einem zweiten Schwerpunkt – dem frühen Christentum auf der Halbinsel Krim.
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© VISCOM 2015
 
 
Tantrische Eliten in Südasien
In der Mitte des ersten Jahrtausends entstanden in den großen Religionen Südasiens tantrische Texte und Rituale für spirituelle Eliten. Licht in die sozio-religiösen Zusammenhänge des prämodernen Tantrismus zu bringen, ist das Anliegen des Bandes „Tantric Communities in Context“.
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© Mathias Fermer
 
 
Die Dunkelheit des Geistes zu vertreiben
Das Buch „The Roar of a Tibetan Lion - Phya pa Chos kyi seng ge's Theory of Mind in Philosophical and Historical Perspective“ analysiert den grundlegenden Text des tibetischen buddhistischen Denkers Phya pa Chos kyi seng ge (1109–1169) 'Der Vertreiber der Dunkelheit des Geistes' und stellt ihn in den größeren Kontext tibetischer Geistesgeschichte und globaler Philosophie.
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