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  Österreichische Akademie der Wissenschaften
Newsletter März 2020
 
 
 
© Wikimedia/CC BY-SA 3.0/Tassekaffee
 
 
   
Wien, 18. März 2020
Grenzenlos scharf sehen
Stefan Hell, Nobelpreisträger und Direktor an den Max-Planck-Instituten für biophysikalische Chemie und für medizinische Forschung, ist einer der Masterminds hinter einer neuen Art von Lichtmikroskopie, die mit fokussiertem Licht etwa hundert Mal schärfer abbildet als die herkömmliche Technologie. Bei einer Richard Zsigmondy-Lecture von ÖAW und TU Wien erklärt Hell im Kuppelsaal der TU Wien, wie das funktioniert.
   
 
 
© Science Art@ School, M. Hoch
 
 
Wien, 2. bis 4. März 2020
Kreative Signale zwischen Physik & Kunst
Das Institut für Hochenergiephysik der ÖAW und das mumok laden interessierte Schulklassen ein, sich im Rahmen des Projekts „Science&Art@School – Cultural Collisions“ mit wissenschaftlichen Konzepten und komplexen Themen der Teilchenphysik auf kreative Art und Weise auseinanderzusetzen.
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Wien, 3. März 2020
Männlichkeit im indonesischen Kino
Die indonesische Kulturwissenschaftlerin Evi Eliyanah stellt die Ergebnisse ihrer Dissertation, bei der sie die Genderpolitik im kommerziellen Kino in Indonesien analysierte, bei einer ISA Regional Guest Lecture an der ÖAW vor.
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© British Museum Images/CC BY-NC-SA 4.0
 
 
Wien, 3. März 2020
Die europäischen Mächte im griechischen Unabhängigkeitskrieg
Vor bald 200 Jahren begann der Aufstand der Griechen gegen die osmanische Herrschaft. Der Historiker Oliver Schulz analysiert in einem Vortrag an der ÖAW die politischen, militärischen und wirtschaftlichen Interessen der damals im östlichen Mittelmeerraum aktiven Mächte.
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Wien, 3. März 2020
Chemische Aspekte der Evolution
Der Chemiker Peter Schuster beleuchtet bei einem Vortrag der Gesellschaft der Freunde der ÖAW die physikalischen Grundlagen der Evolution und der Lebensvorgänge aus der Perspektive der Chemie.
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Wien, 5. März 2020
Ein „öko-sozialer“ Blick auf eine Chikungunya-Epidemie
Die Kulturanthropologin Karine Jansen von der Umeå University berichtet bei einer ISA Regional Guest Lecture an der ÖAW über ihren artenübergreifenden Forschungsansatz, der die Chikungunya-Epidemie auf La Réunion und Mauritius 2005-07 in einem größeren Kontext verständlich macht.
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© Michel Lacanaud. Musée départemental Arles antique
 
 
Wien, 9. März 2020
Sarkophage mit heidnischen und frühchristlichen Motiven
Vassiliki Gaggadis-Robin, Archäologin am Centre Camille Julian an der Universität Aix-Marseille, stellt in einem Vortrag an der ÖAW ihre Forschungsergebnisse zu Herkunft und Ikonographie von Sarkophagen der Provinz Gallia Narbonensis vor.
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© iStock/ITA
 
 
Wien, 9. März 2020
Materialien der Zukunft
Die 12. NanoTrust-Tagung nimmt „AdMats – Advanced Materials“ in den Blick. Welche Auswirkungen haben die vielversprechenden neuen Substanzen im größeren Kontext, auf Mensch und Umwelt? Das Institut für Technikfolgen-Abschätzung der ÖAW lädt ein, Fragen wie diese zu diskutieren.
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© Gandhi Museum, Delhi
 
 
Wien, 10. März 2020
Ahimsa: Gandhi – The Power of The Powerless
Dieser Film von Ramesh Sharma, den die Universität Wien in einer Kooperationsveranstaltung mit der ÖAW vorführt, zeigt, auf welche Weise Gandhis Philosophie Persönlichkeiten wie Martin Luther King, Nelson Mandela, Václav Havel und Lech Wałęsa in ihrem Streben nach Freiheit, Gerechtigkeit und Menschenrechten inspirierte.
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Wien, 11. März und 1. April 2020
Teilchenphysiker/in für einen Tag
Zwei ÖAW-Institute laden Oberstufenschüler/innen ein, im Rahmen der International Masterclasses Forschungsluft zu schnuppern. Sie werden dabei angeleitet Daten von Beschleunigerexperimenten am CERN beziehungsweise am KEK in Japan selbst auszuwerten.
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© Ben-Gurion University of the Negev
 
 
Wien, 11. März 2020
Klimawandel und die Perspektive der „Fragilität“
Die Stabilität von Zivilisationen hängt über die Nahrungsversorgung bis heute eng mit dem Klima zusammen. Ronnie Ellenblum, Professor für Historische Geografie und Umweltgeschichte an der Hebrew University in Jerusalem, plädiert in einem Vortrag dafür, den Blick angesichts einer Klimaveränderung nicht nur auf die Resilienz, sondern insbesondere auf die Fragilität einer Gesellschaft zu lenken.
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© Lumnije Jusufi
 
 
Wien, 11. März 2020
Wenn Staaten Welten schaffen
Die nationalstaatliche Grenzziehung in der Region Debar/Dibra an der albanisch-mazedonischen Grenze hat das Leben der Menschen verändert. Am Beispiel dieses Mikrokosmoses beleuchtet die Albanologin Lumnije Jusufi in einem Vortrag an der ÖAW die Folgen, die die Schaffung neuer Staatsgrenzen nach sich ziehen können.
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© Otgonbayar Chuluunbaatar und Gennady Korneev
 
 
Wien, 12. März 2020
Brücken zwischen Kalmückien und der Mongolei
Die beiden Expert/innen für Mongolische Studien, Gennady Korneev und Otgonbayar Chuluunbaatar, stellen bei einer Veranstaltung an der ÖAW Sprache und Kultur der Kalmücken und ihre Verbindungen zur westlichen Mongolei vor.
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© Wikimedia/Public Domain
 
 
Wien, 14. März 2020
Mathematik und Akustik
Mehrere wissenschaftliche Institutionen, darunter auch die ÖAW, laden am „π-Day“, dem 14. März an die TU Wien ein, um am Internationalen Tag der Mathematik zu entdecken, wie viele Alltagsphänomene in der Sprache der Mathematik exakt beschrieben werden können. Peter Balazs von der ÖAW führt dabei in die Welt des Schalls.
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© Unsplash/Marcelo Leal
 
 
Wien, 19. März 2020
Kulturelle Prägungen im Gesundheitswesen
Die noch junge Forschungsrichtung der Medical Humanities widmet sich den kulturellen Prägungen medizinischer Praxis. Eine interdisziplinäre Tagung an der ÖAW diskutiert die Herausforderungen für ein modernes Gesundheitssystem, das alle Menschen hierzulande – unabhängig vom kulturellen Background – mit der nötigen Sensibilität zu behandeln sucht.
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© Bernd Ganser-Lion
 
 
Wien, 19. bis 21. März 2020
Artificial Intelligence: Auf dem Weg zur digitalen Weltverbesserung?
Wie wird die Durchdringung des Alltags mit Techniken, die auf Big Data und komplexen Algorithmen aufbauen, diesseits und jenseits des Atlantiks wahrgenommen? Eine Konferenz an der ÖAW diskutiert „Artificial Intelligence and Human Enhancement“ aus der Perspektive von Geistes- und Sozialwissenschaften.
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© ÖAW/Elia Zilberberg
 
 
Wien, 19. März 2020
Gender Bias in der Wissenschaft geht uns alle an!
Die Umwelthistorikerin Verena Winiwarter, wirkliches Mitglied der ÖAW, leuchtet bei einem Vortrag an der ÖAW jene kulturellen Normen und Arbeitspraktiken aus, durch die auch heute noch Frauen im Wissenschaftsbetrieb diskriminiert werden.
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HEPHY-Ausstellung 2016 © NHM, Kurt Kracher
 
 
Wien, 20. bis 22. März 2020
Forschen, entdecken und Zukunft schnuppern
Vom 20. bis 22. März findet das diesjährige Wiener Forschungsfest statt. Das Institut für Hochenergiephysik der ÖAW ist mit dabei und lädt ein, mehr über die kleinsten Teilchen und die größte Maschine der Welt zu erfahren.
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© Wikimedia/Public Domain
 
 
Wien, 23. März 2020
Religion an Herrscherhöfen der Griechischen und Römischen Welt
Der Althistoriker Gregor Weber kommt auf Einladung des Instituts für Kulturgeschichte der Antike der ÖAW nach Wien und stellt bei einem Vortrag seine Forschungsarbeit zur religiösen Praxis an den Höfen der hellenistischen Könige und des Princeps in Rom vor.
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© IGNITE
 
 
Wien, 24. bis 26. März 2020
Sticky Learning
Eine Konferenz nimmt nachhaltiges Lernen und Unterrichten im akademischen Kontext in den Blick. Große Bedeutung wird dabei digitalen Technologien und künstlerischen Zugängen beigemessen. Das Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural Heritage der ÖAW organisiert diese Veranstaltung an der Universität für angewandte Kunst Wien.
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© Angie D. Branson Photography
 
 
Wien, 24. März 2020
Wie verpackt man die Betriebsanleitung fürs Leben?
Die Biochemikerin Karolin Luger erklärt bei der sechsten „Hans Tuppy-Lecture“ von ÖAW und Universität Wien, wie Zellen es schaffen, die Erbinformation bei jeder Teilung präzise weiterzugeben und sie in einem winzigen Kern punktgenau verfügbar zu halten.
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© SY-STEM 2020
 
 
Wien 25. bis 27. März 2020
Fortschritte in der Stammzellforschung
Bereits zum dritten Mal organisieren das Institut für Molekulare Biotechnologie der ÖAW und das IMP eine Konferenz, die das dynamische Feld der Stammzellforschung reflektiert und neue grundlegende Erkenntnisse und mögliche Anwendungen auf dem Gebiet der Diagnostik und Therapie diskutiert.
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© Kat Yukawa/Unsplash
 
 
Wien, 25. März 2020
Sind Wirtschaftswachstum und Armutsreduktion gemeinsam zu erreichen?
Gustav F. Papanek, Präsident des Boston Institute for Developing Economies, diskutiert in einer Eugen Böhm von Bawerk-Lecture im Rahmen der „Akademievorlesungen“ politische Strategien, die verhindern könnten, dass sich die Schere der Ungleichheit öffnet und mit der Wirtschaft zwangsläufig auch die Armut wächst.
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© Wikimedia/Public Domain/Iwan Konstantinowitsch Aiwasowski
 
 
Wien, 25. März 2020
Die Rolle Russlands im Griechischen Unabhängigkeitskrieg
Welche Ziele verfolgte das Zaristische Russland, als es 1821 den Aufstand der Griechen gegen die Osmanen unterstützte? Der Historiker Lucien Frary von der Rider University in Lawrenceville zeichnet in einem Vortrag an der ÖAW ein vielschichtiges Bild rund um die russische Intervention – basierend auf Quellenmaterial aus der Russischen Botschaft in Konstantinopel.
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© Scan aus Archivo Histórico de la Universidad del Rosario. E07N065
 
 
Wien, 30. März 2020
Praktiken der inquisitorischen Zensur
Um die Zirkulation unerwünschter Ideen zu kontrollieren, wurden im frühmodernen Spanischen Imperium entsprechende Texte durch die Inquistion „gesäubert“. Der junge Historiker Alberto José Campillo Pardo, PhD. Kandidat an der Universität Sevilla, beleuchtet bei einem Vortrag an der ÖAW, wie diese „expurgación“ praktiziert wurde.
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CALLS & DEADLINES
 
 
© ÖAW
 
 
Preise für junge Wissenschaftler/innen
Die Calls für die Nachwuchspreise Otto Vogl-, Karl Schlögl-, Roland Atefie-, Richard G. Plaschka-, die beiden Gustav Figdor-Preise und den Jubiläumspreis des Böhlau Verlages Wien sind bis 15. März 2020 geöffnet, ebenso für den Wilhelm Hartel-Preis.

Für den Roland Atefie-Preis, den Dissertationspreis für Migrationsforschung, den Best Paper Award (NaWi) und die Auszeichnung der besten Publikation (KuWi) aus dem Jubiläumsfonds der Stadt Wien für die ÖAW kann man sich bis 31. März bewerben.

Die Frist für den Walther E. Petrascheck-Preis läuft noch bis zum 15. April, für den  Elisabeth Lutz- und den Erwin Schrödinger-Preis bis 24. April und für Hans und Walter Thirring- sowie für den Edmund und Rosa Hlawka-Preis für Mathematik bis zum 30. April 2020.
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Stipendien für junge Wissenschaftler/innen
Von 10. März bis zum 15. April 2020 kann man sich für ein DOC-Stpendium der ÖAW bewerben. Der Call für das Stipendium der Monatshefte für Chemie ist bis 30. April 2020 geöffnet.
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NEUES AUS DEM VERLAG DER ÖAW
 
 
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Zur Philosophie von Unterschied und Ähnlichkeit
Ein zentraler Aspekt in der buddhistischen Philosophie ist der Erkenntnis einer Ähnlichkeit zwischen Dingen gewidmet. Ein neues Buch untersucht, wie die These der Unterschiedlichkeit von Dingen von Ratnakīrti, einem buddhistischen Mönch und Lehrer im elften Jahrhundert während der letzten philosophischen Hochblüte philosophischer des indischen Buddhismus dargestellt wird.
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© Unsplash/Manish Gupta
 
 
Ein globaler Blick auf Bergschutzgebiete
Vom Mount Baker im Westen der USA bis zum Lushan National Nature Reserve in China reicht der Bogen der Beiträge im aktuellen ecomont - Journal on Protected Mountain Areas Research. Hier werden wissenschaftliche Artikel und Erfahrungsberichte zu Bergschutzgebieten weltweit publiziert. Die Themen umfassen Ökologie und Naturschutz ebenso wie Schutzmanagement und Regionalentwicklung.
 
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© Julia Budka
 
 
Siedlungsarchäologie der Insel Sai
Die Insel Sai im heutigen Nordsudan gibt Archäolog/innen die wunderbare Gelegenheit tausende Jahre zurück in die Vergangenheit zu schauen. Im Rahmen des ERC-Projekts "AcrossBorders" konnten mit neuesten Methoden viele Aspekte des Lebens im Neuen Reich rekonstruiert werden. Darüber gibt der Band "AcrossBorders 2" beredtes Zeugnis.
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